Mundgeruch ist weit verbreitet, etwa 25 - 35 % aller Menschen haben dauerhaft einen schlechten Atem. Bei ihnen hält der Mundgeruch den ganzen Tag über an. Anders ist es bei Personen, die nur in bestimmten Situationen Mundgeruch haben. Dieser kann z. B. nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel auftreten wie z. B. nach Alkohol, Süßigkeiten oder Milchprodukten. Auch die Einnahme von Medikamenten kann vorübergehend einen schlechten Atem auslösen.
Oft leiden diese Menschen unter dem so genannten "Morgenatem", dem schlechten Atem nach dem Aufstehen. Stress kann das Problem noch verstärken.
In den meisten Fällen wird Mundgeruch durch bestimmte Bakterien verursacht, die sich im Rachen und auf der Zunge befinden und die mit dem Speisebrei schwefelhaltige Stoffe produzieren. Diese Stoffe riechen unangenehm und sind somit der Auslöser für den schlechten Atem.
Um den Mundgeruch zu verringern oder zu beseitigen ist es deshalb nötig, die Anzahl der auslösenden Bakterien zu minimieren. Mundgeruch ist nicht auf bestimmte Gesellschaftsschichten oder Personengruppen beschränkt, es trifft Männer und Frauen gleichermaßen und ist in allen sozialen Schichten zu finden.